News Alle reden über Krankheiten, wir sprechen über das Rauchen.

Wer wir sind

Der Verein

Die DGNP wurde gegründet von Trainerinnen und Trainern, die zumeist hauptberuflich Nichtraucherseminare veranstalten und damit Rauchern effektiv beim Aufhören helfen. Gute Nichtraucherseminare gelten laut Charité Berlin mit einer Erfolgsquote von mehr als 50 Prozent nach einem Jahr und einer hohen Akzeptanz unter Rauchern als die derzeit beste Möglichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören – noch vor üblichen Methoden wie Verhaltenstherapie, Nikotinprodukten oder Medikamenten. Alle DGNP-Gründungsmitglieder sind Ex-Raucherinnen und Ex-Raucher.

Wer weiß, wie man aus Rauchern Nichtraucher macht, wer dadurch schon Tausenden geholfen hat und in großen Unternehmen in Deutschland und Österreich den Krankenstand senkt und Arbeitgebern hilft, den Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz zu gewährleisten, hat die gesellschaftliche Verpflichtung, dieses Wissen der Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche zur Verfügung zu stellen. Zur Präventionsarbeit gehört fundiertes Wissen übers Rauchen, das sich nicht an Nebenaspekten orientiert, sondern am Rauchen selbst.

Der akademische Hintergrund der Gründer der DGNP besteht aus Medizin, Psychologie, Pädagogik, Sport- und Kommunikationswissenschaft. Mit diesem interdisziplinären Netz gelingt es uns, das Rauchen in seiner Gesamtheit und zugleich in seinem Kern zu betrachten, ohne dabei betriebsblind zu werden: Wer das Rauchen beispielsweise einzig durch die medizinische Brille betrachtet – und das tun viele Experten in Deutschland – sieht dagegen fast nur die Folgen des Rauchens und beachtet zu wenig die eigentlichen Mechanismen der Nikotinsucht.

Die DGNP bekämpft das Rauchen anders als bisherige Ansätze: Statt Raucherinnen und Raucher zu diskriminieren, hilft sie beim Aufhören. Statt das Rauchen durch Abschreckung und erhobenen Zeigefinger für Kinder attraktiv zu machen, beleuchtet sie die Hintergründe, weswegen Raucher überhaupt rauchen müssen und Nichtraucherinnen und Nichtraucher die freieren Menschen sind. Statt Raucherinnen und Raucher als therapiebedürftige Patienten zu betrachten, die wochenlange Sitzungen zum Aufhören benötigen, weiß die DGNP, dass das Aufhören eine Entscheidungssache ist, zu der sich Raucherinnen und Raucher motivieren lassen. Zudem weiß die DGNP, dass positive Motivation eher zum Ziel führt als negative.

Der Vorstand

Sabine Braun-Fischer

Sabine Braun-Fischer ist Diplom-Sozialarbeiterin/pädagogin und schon seit langem glückliche Nichtraucherin. Genauso lange ist sie Ansprechpartnerin für Jung und Alt, wenn es darum geht, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Denjenigen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, verhilft sie in ihren Kursen dazu, ebenfalls glückliche Nichtraucher zu werden.

Isabell Drescher

Isabell Drescher ist Nichtrauchertrainerin nach dem System „Nichtraucher in fünf Stunden“. Sie hörte im Sommer 2003 mit dem Rauchen auf und bezeichnet diese Entscheidung als eine der besten Entscheidungen in ihrem Leben, die sie nun anderen Menschen zuteil werden lässt. Isabell Dreschers Herz schlägt für Kinder und Jugendliche - sie erträgt es nicht, dass Kinder in die Nikotinfalle treten, obwohl sie sie kennen könnten, und dass bislang keine wirkungsvolle Prävention Kinder und Jugendliche darüber aufklärt. Isabell Drescher liebt es, Nichtraucherseminare zu geben und lässt sich immer wieder von dem Moment faszinieren, in dem die anfängliche Skepsis von Seminarteilnehmern der Erkenntnis und der positiven Motivation mit freudigem Blick nach vorne weicht.

Babette Halbe

Babette Halbe ist Nichtrauchertrainerin nach dem System „Nichtraucher in fünf Stunden“, nachdem sie Anfang 2004 im Seminar bei Thilo Baum mit dem Rauchen aufgehört hat. Die Pädagogin ist seit vielen Jahren in der Elternarbeit in Berlin und Brandenburg tätig. Sie gehört zum Gründungsteam der DGNP und verknüpft ihre Befähigung zur Nichtrauchertrainerin mit ihren Kenntnissen der Schullandschaft als Networkerin. Ihr vorwiegendes Interesse gilt dem Zusammenspiel von Gesundheits- und Bildungspolitik sowie der Notwendigkeit, eine neue Nikotinprävention zu etablieren und Pädagog/innen und Lehrer/innen für die eigentlichen Zusammenhänge des Rauchens zu sensibilisieren.